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Ergebnisse der aktuellen Verkehrsuntersuchung:

Ein Jahr hat es gedauert bis die von der Stadtverwaltung Remseck als neue Variante ins Spiel gebrachte Nordumfahrung von Hochberg geprüft wurde. Neu war dieser Vorschlag nicht, er wurde bereits 1990 als nicht realisierbar eingestuft. Die jetzt von der Stadt Remseck in Auftrag gegebene Verkehrsuntersuchung zeigt wiederum eindeutig, dass eine Hochberger Nordumfahrung vergleichsweise wenig bewirken wird. Nach dem Gutachten der Planungsgruppe Kölz ist sie ineffektiv und nach ihrer Ansicht deshalb durchgefallen.

Die vorliegende Untersuchung von Prof. Kölz mit den darin enthaltenen Verkehrszahlen sollte den Anstoß geben, jetzt endlich das Projekt Tunnel in Angriff zu nehmen. Laut den Gutachtern kann ein Tunnel ca. 75% des Verkehrs, inklusive des gesamten Schwerverkehrs, aufnehmen. Eine Nordumfahrung würde hingegen nur wenig Verkehr aufnehmen und wäre, auch wenn sie wesentlich weniger kosten würde, reine Geldverschwendung. Prof. Kölz empfahl in der Gemeinderatssitzung deshalb eindringlich und sehr deutlich, sich für die Tunnellösung zu entscheiden. Nicht nur ist er der Ansicht, dass sich die problematische Verkehrsbelastung in Hochberg weiter verschärfen und für die Bürger noch unerträglicher werden wird, sondern dass auch in 10 Jahren ein Gutachten ebenfalls kein anderes Ergebnis bringen würde: "Wenn Sie jetzt nicht anfangen, reden Sie noch in Jahren über dieses Thema" (Prof. Kölz).

Oberbürgermeister Schlumberger versprach daraufhin Gespräche mit Kreis und Land über den Bau und die Finanzierung zu führen (hoffentlich bald!). Der Plan, einen Tunnelbau weiterzuverfolgen, fand bei den Stadträten große Zustimmung. Es wird sich zeigen, wer es ernst damit meint. Lippenbekenntnisse helfen hier nicht weiter sondern Einigkeit und politischer Wille. Den Kosten des Tunnels, als Argument in der politischen Willensbildung, darf kein Vorrang gegenüber der Gesundheit der Hochberger Bürger eingeräumt werden, sonst führt dies in naher Zukunft dazu, dass wir im Verkehr ersticken. Wir erwarten nun von Stadträten und Verwaltung Taten und die Entschlossenheit, diese Herausforderung anzunehmen. Wir wollen sehen, wie die Problemlösung vorangetrieben und nicht wieder nur auf Zeit gespielt wird. Immerhin steht der Tunnel schon im mittelfristigen Kreisstraßenprogramm.


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